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THE UNCANNY AND THE IMMAGE

Eine Projekt über Diskriminierung und den Wandlungszwang von Frauen

Widersprüchliche Erwartungen, schockierende Kommentare, unerwünschte Tipps, oder sogar Belästigungen, sind für viele Frauen eine fast tägliche Realität. Frauen werden in verschiedene Rollen gezwängt. Sie sollen mehrere und verschiedene Personen gleichzeitig sein, um so den jeweiligen Anforderungen zu entsprechen. Dies zeigt sich äusserlich und innerlich und es scheint, dass die Frau — durch die konstante und absurde Verwandlung — sich selbst kaum mehr kennt. Mittels fotografischer, kosmetischer und stilistischer Inszenierungen deckt die Arbeit dieses Grundgefühl auf. Die Selbstporträts werden zu einer Darstellung der Emotionen und einem äusserlichen Ausdruck des innerlichen Gefühls. Eine absurde Metamorphose, die zum Ziel hat, den starren und schlagkräftigen Wandel der Frau darzustellen und verständlich zu machen. Es ist eine Reaktion auf Kommentare und Erfahrungen von Freundinnen, Bekannten, anonymen Frauen und der Designerin selbst.

Interview.

Die aktuelle Thematik, mit einer persönlich motivierten Herangehensweise überzeugte die Jury genauso wie die schlüssige Präsentation, Inszenierung, Aufbereitung und Umsetzung des Projekts. Geschickt werden schockierende Kommentare analysiert und in gesellschaftliche Codes übersetzt. Professionell ins Licht gesetzt, finden die Fotografien, dramaturgisch von Kommentaren getrennt, ihre klug editierte Präsentationsform in einer wertigen Publikation.

Webseite: leamichaud.ch